Stimmen

Stimmen zu Amerikanische Zone (2016)

 

Keine falschen Erwartungen: Michael Basse (59), der als Achtjähriger nach Stuttgart kam, hat keinen Heimatroman geschrieben. Obwohl der hiesige Leser vertrauten Namen und Orten begegnet: den Schulen wie dem Eberhard-Ludwigs- und Karls-Gymnasium, die Basse besuchte, der Kneipe Andechser, in deren Hinterzimmer Fremdenlegionäre den Schülern ein Bier bezahlten, wenn sie es auf ex kippten, den Hotels Graf Zeppelin und Ketterer oder den Vereinigten Hüttenwerken, dem Konglomerat aus Bars und Nachtlokalen auf dem ehemaligen Ruinengrundstück zwischen Hauptstätter und Eberhardstraße. Und natürlich den Barracks des US-Militärs, denn Stuttgart ist gewissermaßen immer noch amerikanische Zone. Aber es sind Momentaufnahmen. Aus einer Heimat auf Zeit. Basse will eine andere Geschichte erzählen (…) Amerika! Wer es vergessen hat, wird hier daran erinnert: Das war im Nachkriegsdeutschland der Inbegriff von Freiheit. Und Stuttgart habe Glück gehabt, dass es an die Amis fiel, heißt es im Roman. Selbstbewusst verkündet der Lt. Colonel, dass „noch immer in jedem ein Amerikaner steckt, der raus will, er weiß es nur noch nicht“. Für Mani, aufgenommen wie der zweite Sohn, wird der Satz zum Credo.(…) Ein Entwicklungsroman, heute Coming of Age genannt, in dem Basse packend, durch die Ich-Form sehr lebendig und direkt von vier Protagonisten, deren Leben mit dem Colonel verknüpft ist, die Ereignisse aus verschiedenen Blickwinkeln erzählen lässt. Mit vielen englischen, aber auch treffsicheren schwäbischen Passagen. Ein authentisches und historisch sehr genaues Zeitkolorit für die Jahre von 1944 bis 2003.“

Heidemarie A. Hechtel, Stuttgarter Zeitung/Stuttgarter Nachrichten

 

Der Amerikaner und die Welt – was für ein Thema! Amerika, seine Botschaft und seine Spuren auf dem ganzen Planeten, und zwar vom Planeten her gesehen – was für ein Stoff! Michael Basses Roman umfasst mehrere Jahrzehnte und Länder wie Deutschland und Bulgarien. Es ist eine kluge, vorzüglich recherchierte Innenansicht des Phänomens „Vorherrschaft“. Man lernt eine Menge über die Psychologie des amerikanisch-deutschen Verhältnisses. Die Figurenfamilie, die sich um einen pensionierten, im Schwäbischen lebenden US-Stabsoffizier schart, von ihm fasziniert, aber auch unter ihm leidend, wie etwa sein Sohn und dessen Freund, ist gut ausgewählt und scharf beobachtet. Was mich als Leser ferner freute, waren viele gute Einfälle, um das Verhältnis auf den Punkt zu bringen. So drückt sich etwa das amerikanische Sendungsbewusstsein in den Worten aus: „In jedem steckt ein Amerikaner, der heraus will“. Man muss nicht alle Filme mit Gary Cooper oder James Stewart gesehen haben (John Wayne nicht zu vergessen!), um dem selbstironisch schmunzelnd zuzustimmen. Um dann aber gleich ernst zu werden und für die eigene Person heftig zu widersprechen. Das Buch, behaupte ich, wird Diskussionen auslösen. Es fordert seine Leser – Anspruch tut das immer -, aber es belohnt sie mit einer verlässlichen Bestandsaufnahme der Epoche jener nordamerikanischen Hegemonie, die heute an Kraft zu verlieren scheint. Ob das gut ist oder schlecht? Michael Basse verliert sich nicht in Bewertungen ex cathedra, er liefert einfach ein genaues Sittenbild, in dem wir uns selbst erkennen, ob es uns passt oder nicht.“

Sten Nadolny, Berlin

 

„Das Buch ist ein Palimpsest narrativer Archetypen und darin liegt seine Stärke: Ein portrait of the Artist as a young man (komplett mit Kloster), also eine coming of age Geschichte, darin enthalten ein Initiation narrative mit sexual awakening, weiterhin sibling rivalry and young male bonding: Huck Finn vs. Tom Sawyer, dann die Söhne und (Ersatz)Väterbeziehung und schliesslich das Ganze eingebettet in das transatlantic theme: Amerikanisierung und Cold War exceptionalism. Der Stil ist zupackend und lebendig.“

Prof. Dr. Berndt Ostendorf, München
Leser-Rezensionen bei Amazon

 

Stimmen zu skype connected (2010)

 

Eigentlich seltsam, dass sich die literarische Welt so viele Gedanken über das lyrische Ich macht. Und so wenige über das lyrische Du. Michael Basse aber denkt über dieses Du nach.

Katrin Schuster, Literaturblog Bayern, (Artikel)

 

„Wenn Liebe überhaupt evident sein kann, dann in Basses skype connected. Liebe, das unbekannte Etwas, das ganz ätherisch auch zwischen den Zeilen schwebt.“

Armin Steigenberger,  poetenladen

 

„Liebeslyrik von einem explizit politisch denkenden Lyriker und Essayisten.“

Dieter Hess, BR-Kulturjournal

 

„Über Körperexzesse zu schreiben ist dumm.“

Gespräch über Skype connected bei (Fixpoetry)

 

Stimmen zu Brave new world prosodisch (2007)

„‚Brave new world‘: So nannte Aldous Huxley sarkastisch seinen Roman, der eine zukünftige totalitäre Gesellschaft schildert, in der „Stabilität, Frieden und Freiheit“ durch Konditionierung des Einzelnen garantiert sind, der sich dabei nicht einmal unglücklich fühlt(…) Diese Zukunft hat längst begonnen: so sieht es der als Dichter, Übersetzer und Verfasser von Radio-Essays vielfach hervorgetretene Michael Basse. Er versucht mit den Mitteln der Kunst das Unmögliche: gegen den universellen Verblendungszusammenhang anzugehen, gegen ein System, das noch jede künstlerische Rebellion vereinnahmt und kommerzialisiert hat. Nicht resigniert, nicht cool geworden ist Basse angesichts dessen, sondern zornig geblieben. Seine Brave new world prosodisch vermeldet Nachrichten vom beschädigten Leben, zieht Bilanz und ist zugleich Einrede gegen den Ist-Zustand. Partisanengefühle (so ein anderer seiner Werktitel) begleiten den Autor, wenn er in parataktisch gefügten Satzsplittern das Bestehende in seiner zermalmenden Macht und zugleich tiefsten Absurdität sichtbar macht(…) Seine Texte entwickeln selbst oft musikalische Qualitäten: als Rondoformen mit refrainartig wiederholten Slogans und Floskeln. Dies alles als wütenden Protest mit erhobener Stimme vorzutragen, versagt der Autor sich bewusst. Eher gleichförmig im Tempo dahin fließend und ohne Dramatisierungen oder wesentliche Akzentuierungen trägt er seine Texte vor, mit einem fast befremdend beiläufigen Gleichmut.“

Gerhard Dietel, Neue Zeitschrift für Musik

 

„Zeitkommentar statt Wortgeklingel, Finger in die Wunde statt gereimter Streicheleinheit, das wollen die neuen Gedichte von Michael Basse sein, die er vor kurzem ausschließlich als Hörbuch veröffentlicht hat (…) Basses Lyrik ist gleichzeitig Sprachkritik und politische Stellungnahme, und sie schlägt die Brücke zwischen lyrischer Tradition und literarischer Vision schon im Titel. „Brave new world“ bezieht sich auf das düstere Zukunfts-Szenario des bekannten Romans von Aldous Huxley, der Zusatz „prosodisch“ auf die antike Tradition epischer Gesänge, in der es noch Helden gab. (…) Ein eigenes Musikdesign hat sich Basse dafür von dem Komponisten Volker Heyn entwerfen lassen: aus gesampelten Fundstücken und aus Beiträgen des Cellisten Friedrich Gauwerky und des Gitarristen Frieder von Ammon entstehen metallisch-futuristische Klanggerüste, die Basses mit kühlem Gestus und perfektem Sprechrhythmus vorgetragenen Texte einrahmen. Vor allem die perfekte Entsprechung von Text und Musik beeindruckt an diesem Hörbuch, das man durchaus als Gegenentwurf bezeichnen kann zum Kitsch und Pathos der derzeit so populären Rilke- und Hesse-Projekte.“

Bernhard Jugel, BR, Fünfzehn-Fünf, Hörbuchmagazin

 

„(…) Entstanden als Work in Progress während der letzten zwei Jahre, hält Basse in Brave new world prosodisch unserer schönen neuen Welt den Spiegel vor: der Sehnsucht nach Helden, dem modernen Körperkult, den neuesten Biotech-Entwicklungen. Es ist eine prosaische, erzählende Lyrik, die Basse pflegt, mit nonchalant-kühler Stimme und perfektem Sprechrhythmus vorgetragen und von dem Komponisten Volker Heyn in ein metallisch-futuristisches Klanggerüst gekleidet, in das auch die Beiträge von Friedrich Gauwerky (Cello) und Frieder von Ammon (E-Gitarre) stimmig eingepasst sind.“

Notes, Juni 2007

 

Stimmen zu Geisterbegegnung.
Cavalcanti und/oder Ezra Pound (2006)

„Heft 3 der Zeitschrift Sinn und Form bestätigt kursierende Superlative (die „heute als unumstritten interessanteste deutsche Literaturzeitschrift dasteht“) auch in Bezug auf Lyrik. Von Michael Basse eine „Geisterbegegnung. Cavalcanti und/oder Ezra Pound“, ein elf Seiten langes Gedicht aus den Untiefen von 3000 Jahren Poesiegeschichte und dem Clinch von Avantgarde und Politik im 20. Jahrhundert. „Amo ergo sum/ und zwar genau in dem maße / zweifellos die beste zeile/ dynamisch wie poesie sein soll/ läßt sich beim besten willen nicht toppen/ … / aber der affentanz am anfang/ ums schöne schöne erhabene/ die inwendige energie/ im künstlermanngenie/ ständig neue formen/ absoluter rhythmus/ ich stell es mir vor/ e.p. als junger mann mit ohrring/ beim sacramental fucking/ eine art früher soulverschnitt/ groovt im pound-latein recht lässig/ sacrum sacrum darling baby/ inluminatio in coitu/ kein wunder daß dich die beatpoeten/ zur ikone erhoben/ e.p. & sex & rock’n’roll“ – „hätt‘ ich gekonnt ich hätt´dich gewarnt/ vor dieser horde kulturclaqueure/ wildschweine hinter trüffeln her/ als ob die je kung gelesen hätten/ oder ficino oder plotin/ hast dich gründlich verladen lassen/ von wegen radiofreiheit/ die einzigen die dir aufmerksam lauschten/ waren geheimdienstagenten/ auf beiden seiten der front…“

Lyrikzeitung & Poetry News, Nr.92

 

Stimmen zu Partisanengefühle (2004)

„…Basse ist zornig und unnachgiebig, konsequent unabhängig und konsequent politisch; kein Dichterdiplomat auf internationalem Spiegelparkett – das nun wirklich nicht. Unerbittlich, deutlich, bohrend, weit weg von jedwedem Obskurantismus mit hartem klaren Blick, aller weichzeichnenden, schönfärbenden, calmierenden Beschönigungen abhold, nimmt sich Michael Basse immer aufs neue in die Pflicht des Gegenwartsdichters. Das Aufgreifen, das Kommentieren, das Verdichten und Verhärten – das ist es, was einer tun muss, der heute lebt und schreibt. Lyrik die nervt, weil sie einen Nerv trifft.“

Dieter Hess, BR, Kulturjournal

 

„Seine Gedichte haben den Rhythmus eines Zuges auf selten benutztem Gleis. Ein Galopp der Gedanken über die Abraumhalden des im Alltagsgerede zerkleinerten Sprachschotters unserer Tage, durchsetzt mit dem zornigen Kommentar eines ungeduldigen Zeitgenossen, der nicht wegschauen kann (…) Keine kontemplative Kuschellyrik zum Träumen und Einschlafen, kein dumpfes Gleiten auf der ICE-Trasse, sondern hellwaches Dahinrasen auf der Abschussrampe. „Gedichte wie Landminen“, schwer vermittelbar an einen Markt, der nur die verdauliche Unterhaltung kennt, Gedichte, deren Zeit aber vielleicht doch gerade jetzt gekommen ist, nachdem die coole und oft selbstgenügsame Empfindsamkeit der Popliteratur mal wieder im Abebben begriffen ist. Man muss sie hören, um vom Drive dieser Sprache mitgerissen zu werden (…) „Partisanengefühle“, so der Titel, ist eine komplexe, ebenso persönliche wie politische Abrechnung mit der Gegenwart (…): „wo gefahr ist wächst die sprache“, schreibt Basse – und macht es vor.“

Silvia Stammen, Süddeutsche Zeitung

 

„…Basse pflegt ein präzise fließendes Parlando, in dem das Vokabular der Medien assoziativ, fast beiläufig bis zur Kenntlichkeit collagiert wird. Von überall her nimmt er sein Sprachmaterial, er integriert es gekonnt in die musikalisch-rhythmische Melodie. Er ver-fremdet Zitate und trickst sie dabei mit Hinterlist genüsslich aus. Ironie – sein Markenzeichen: „Ich schau mich mit deinen Augen an, Kleines“ (…) Ein Sound irgendwo zwischen Arno Schmidt und Bob Dylans „Outlined Epitaphs“. Man denkt vielleicht auch an Pasolinis „Freibeuterschriften“. Der Partisan, sagt Michael Basse, sei heute wohl ein anachronistischer Begriff, aber die entsprechenden Gefühle existierten weiter. Das Gefühl, in einem besetzten Land zu leben. Das Gefühl eines allgemeinen Kriegszustands. Das Gefühl, dass man in den Untergrund gehen müsste. Das liest sich wie Trailer zu Filmen, die wir nicht sehen können. Und immer ist der Trailer spannender als der endgültige Film, weil er Räume aufreißt, mehr Fragen als Antworten antippt (…) So beschränkt er sich in seinen Protokollen auf die präzise Wahrnehmung, ohne Wertung, ohne ein Fazit. Da geht es um den 11.September 2001 ebenso wie um die neue Kriegslust der Amerikaner, um Herbert Marcuse ebenso wie um Reisen nach Sofia in Bulgarien, um RAF und FDGO: „wer sich zu oft umdreht erstarrt/ wie sisyphos mit dem felsblock/ am tag als der berg für immer verschwand“. Der Kopf, sagt Basse, besteht aus vielen Instanzen, die miteinander konkurrieren. So gibt es auch kein lyrisches Ich, nur eine Wahrnehmungsinstanz, die durch das Arrangement der Text-Partikel Ironie, Witz und Kritik erzeugt. Das Textmaterial wird auf eine Suchbewegung geschickt, von der auch der Autor nicht weiß, wo sie endet.“

Manfred Stuber, Mittelbayerische Zeitung

 

Stimmen zu Die Landnahme findet nicht statt (1997)

„…als ob einem die Augenlider weggeschnitten wären. Dem Leser von Michael Basses Prosagedicht ‚Das Meer im Kopf‘ geht es wie dem Betrachter von Caspar David Friedrichs ‚Mönch am Meer‘.“

Süddeutsche Zeitung

 

„Basses (Prosa-)Gedichte sind Begehung von imaginierten Räumen… Momentaufnahmen von der Suche nach der Poesie der Orte.“

Die Woche

 

„Das disziplinierte Parlando von Basses Lyrik steigert sich …im atemlosen Rhythmus der Prosagedichte zu bittersüßen Klanggebilden.“

tz, München

 

„Elemente aus Malerei, Tanz und Musik finden immer wieder Eingang in Basses Gedichte. Beim Zuhören entfalten sie eine Sogwirkung; sie entführen in eine Welt aus reiner Sprache.“

Gießener Anzeiger

 

„Der Zuhörer fühlt sich in einen Strudel gezogen, hin- und hergeworfen, völlig willenlos. Man ist Treibholz oder Ertrinkender, und die Wirkung ist durch den Vortrag noch gesteigert.“

Mainpost, Würzburg

 

„Basse…begibt sich auf jene Gratwanderung, die wir Dichtung nennen: spröde, wo neoromantisches Pathos droht, engagiert, wo postmoderne Zitatenpuzzles locken.“

Kulturmagazin Applaus, München

 

Stimmen zu Und morgens gibt es noch Nachricht (1992)

„…düstere Bilder, Worte voll leiser abgrundtiefer Trauer, einer Trauer, die umso mehr anrührt, weil die Worte, die von ihr berichten, keine lauten Schreie sind.“

Passauer Neue Presse

 

„…Der 1957 geborene Autor nennt sich einen ‚mann ohne leier‘. Das tut gut in Zeiten, in denen Harfner und Lautenspieler wieder das Singen haben. Basse verzichtet nicht auf Rhythmus und Strophenform, bleibt aber immer auf dem Boden der alltäglichen Tatsachen.“

Süddeutsche Zeitung

 

„Dieser Mann hat als schreibender einen langen Weg hinter sich. Sein 1992 erschienener Gedichtband trägt den Titel ‚Und morgens gibt es noch Nachricht‘ – behutsamer Anklang an des Autors berufliche Herkunft. Basse ist (…) ein bildkräftiger Lyriker, der Wirklichkeitspartikel wie unter dem Vergrößerungsglas betrachtet.“

Stuttgarter Zeitung

 

Stimmen zu Lesungen im Radio

„… Zweifellos ist hier einer am Werk, der das Gedicht nicht als privates Notat, als Tagebuchersatz und Entsorgungsanlage für den eigenen Seelenschmerz missversteht, sondern sich auf die formalen Aspekte der Sprache, durch die ja ein ästhetisches Gebilde erst entsteht, einlässt. Für Michael Basse ist das Gedicht der Ort, an dem jenseits des täglichen Lärms das ungeschützte, das unverstellte ‚ich‘ ausgelotet wird. Entsprechend überwiegen in seinen Texten einfache Formen, harte Konturen und gerade Linien – die ‚Kälte der Straße‘ und der ‚Horizont im Innern‘.“

Jochen Kelter, Die Wirklichkeit des Gedichts, SDR 1989

 

„…viele Gedichte Basses sind in freien Rhythmen geschrieben; sie haben ein wechselndes Versmaß, das den Texten ein unterschiedliches Tempo gibt. Form ist für diesen Lyriker ein nötiger Widerstand, nicht ein Stützkorsett, das den Zeilen Halt geben sollte, weswegen Basse auch für sich den Endreim als zu harmonisierend, die Gegensätze fälschlich verdeckend, ablehnt.“

Jürgen P. Wallmann, Die Wirklichkeit des Gedichts, SDR 1987